Besonders in der Winterzeit ist jeder anfällig den Grippeviren nicht mehr strotzen zu können. Es ist dann allerspätestens an der Zeit das Immunsystem zu stärken. Hier die ersten 9 wichtigsten Lebensmittel für eine geballte Ladung das Antivirensystem in Gang zu setzen.

10 immunsystemstärkende Lebensmittel

1. Eisenhaltige Lebensmittel

Eisen spielt eine wichtige Rolle für die Immunfunktion. Eine eisenarme Ernährung kann zu Blutarmut und einem schwachen Immunsystem führen –

Diverse Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse haben einen hohen Eisengehalt. Dazu zählen:

  • Erbsen
  • Spinat
  • verschiedene Kohlsorten
  • Linsen
  • Kürbiskerne

Während des Essens sollte auf Kaffee und Tee verzichtet werden, da diese die Eisenaufnahme des Körpers behindern. Empfehlenswert dagegen ist ein Glas Orangensaft, da Vitamin-C-haltige Lebensmittel die Eisenabsorption verbessern.

2.Probiotika

Durch die Fermentation entstehen gute probiotische Bakterien. Diese hat es im Sauerkraut, Kimchi (Kimchi ist koreanisch und heisst schon fermentiert), in sonstigen fermentierten Produkten, Sojasauce, Kefir und Miso.

Fermentiertes trägt zu einer guten Darmflora bei und stärkt das Immunsystem. Sie wirken antioxidativ. Am besten sind für die Wirksamkeit eigene Erzeugnisse, da die Produkte im Handel meist pasteurisiert sind..

3. Vitamin-C-haltige Lebensmittel

Vitamin C hat entzündungshemmende, antibakterielle und antioxidative Eigenschaften und schützt so die Immunzellen vor schädlichen Stoffen, wie Viren oder Bakterien. Vitamin C sollte in Form von Obst und Gemüse aufgenommen werden.

Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruits oder Mandarinen sind reich an Vitamin C. Aber auch Paprika, dunkelgrünes Blattgemüse, Brokkoli, Granatapfel, Sanddorn und Beeren liefern beachtliche Mengen des immunstärkenden Vitamins.

4. Ingwer

Ingwer ist ein effektives Mittel gegen ein schwaches Immunsystem. Die Wurzel hat antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften und kann das Risiko für Infektionen senken

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Ingwer können das Wachstum von gefährlichen Bakterien wie E. Coli oder Salmonellen. Ingwer sollte vorbeugend aufgenommen werden, um auftretende Infektionen am effektivsten zu bekämpfen

Deshalb ist es empfehlenswert Ingwer regelmäßig zu verzehren und zu Currys, Suppen, Eintöpfen oder Smoothies hinzuzufügen. Die Wurzel schmeckt auch, mit heißem Wasser aufgegossen, als Tee sehr lecker.

5. Kurkuma

Kurkuma, ein Wundermittel, zählt zu den Ingwergewächsen. Curcumin, ein Inhaltsstoff von Kurkuma, hat einen positiven Effekt auf viele Zivilisationskrankheiten. Es hat eine entzündungshemmende, antivirale, antibakterielle Wirkung und wirkt im Körper ähnlich

wie Aspirin oder Schmerzmittel ohne deren Nebenwirkungen. Kurkuma wirkt antioxidativ, stabilisiert das Immunsystem und bekämpft Infekte. Es hat ebenfalls eine leberschützende Eigenschaften. Zudem hilft es bei Magen-Darm-Problemen (wie Verdauungsstörungen,Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Blähungen).

6. Knoblauch

Knoblauch enthält aktive Stoffe, wie zum Beispiel Allicin, welche das Risiko für Infektionen senken und ein schwaches Immunsystem stärken Allicin liegt im Knoblauch zunächst in seiner Vorstufe „Alliin“ vor. Beim Schälen, Schneiden oder Hacken der Knoblauchzehe, wird ein Enzym namens Alliinase freigesetzt. Dieses reagiert mit an der Luft mit Alliin. Aus der Reaktion entsteht Allicin, welches die Immunzellen stärkt und vor Erkältungen und der Grippe schützt.

Knoblauch senkt das Risiko für Infektionen und stärkt ein schwaches Immunsystem. Besonders effektiv wirkt die Knolle, wenn täglich zwei bis drei zerdrückte und nur kurz erhitzte Knoblauchzehen verzehrt werden.

7. Beeren

Beeren sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, welche gesundheitsfördernde und antimikrobielle Wirkungen haben. Der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan verleiht den Früchten ihre intensive Farbe, wirkt entzündungshemmend und stärkt ein schwaches Immunsystem. Je dunkler die Beeren, desto mehr des gesunden Farbstoffs steckt drin. Die sekundären Pflanzenstoffe in Beeren können zusätzlich vor schädlichen Darmbakterien und Infektionen wie Staphylokokken, Salmonellen oder E. Coli schützen und deren Wachstum verhindern.

8. Süßholz

Süßholz ist die Wurzel der subtropischen Süßholzpflanze. Es ist der Ausgangsstoff für Lakritz und wird schon seit mehreren Tausend Jahren in der Naturmedizin eingesetzt. Die Wurzel hemmt nachweislich das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen

Glycyrrhizinsäure im Süßholz hemmt den Abbau von körpereigenem Cortison und wirkt auf diese Weise gegen Entzündungen, zum Beispiel des Magen-Darm-Traktes. Allerdings ist zu beachten, dass Lebensmittel, die Süßholz enthalten, oftmals sehr zuckerreich sind. Alle, die auf eine geringe Zuckerzufuhr achten, können Süßholz in Form von Tee zu sich nehmen.

Insgesamt sollte Süßholz nur in geringen Maßen verzehrt werden, da eine übermäßige Zufuhr zu Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen kann. Schwangere sollten auf Süßholz verzichten, da die Einnahme der Wurzel das Risiko für eine Frühgeburt erhöht.

9. Nüsse und Samen

Nüsse und Samen enthalten viele wertvolle Nährstoffe. Sie enthalten unter anderem Selen, Kupfer, Vitamin E und Zink. All diese Inhaltsstoffe sind wirksam gegen ein schwaches Immunsystem.

Sesamsamen und Mandeln enthalten zum Beispiel besonders viel Kupfer und Vitamin E, während Kürbiskerne und Cashewkerne reich an Zink sind. Eine einzige Paranuss kann schon den täglichen Bedarf an Selen decken. Weiter sind Nüsse und Samen ballaststoffreich, enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt und ein schwaches Immunsystem stärkt.

10. Vitamin A-haltige Lebensmittel

Auch Vitamin A unterstützt ein schwaches Immunsystem. Studien belegen, dass ein Mangel an Vitamin A zu einem schwachen Immunsystem und somit zu einer höheren Anfälligkeit für Infektionen führt.

Eine Studie mit 60 Kindern zeigte, dass die Kinder, die einen Mangel an Vitamin A hatten, 35 Prozent häufiger an Atemwegserkrankungen litten, als die Kinder ohne Vitamin A Mangel.

Allerdings kann eine überhöhte Zufuhr an Vitamin A zu unerwünschten Nebeneffekten wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder brüchigen Knochen führen. Deshalb sollte Vitamin A nur durch die Ernährung und nicht in Form von Vitamintabletten aufgenommen werden.

Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, sind zum Beispiel Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, dunkelgrünes Blattgemüse, rote Paprika und getrocknete Aprikosen.