Eine Sportverletzung hat oft weitreichende Folgen. Sie kann unter anderem zur Einschränkung der Beweglichkeit oder Kompensationsmustern führen, die wiederum andere Verletzungen provozieren. Darum ist es sehr wichtig die Faszienstruktur nach einer Verletzung wieder herzustellen und zwar während der Wundheilungsphase (etwa 5. – 21. Tag) – dann wenn die neuen kollagenen Fasern produziert werden.

Der richtige Aufbau der Faszienstruktur

Die Übungen sollen helfen genau diese Kollagensynthese dort wieder herzustellen, wo das Gewebe sie benötigt. Gleichzeitig sollten Störfelder behoben werden, sodass eine optimale Kraftweiterleitung und ein einwandfreier Flüssigkeitstransport möglich sind. Ohne dem entsprechenden Training kann es passieren, das die Strukturen verkleben, weil der Flüssigkeitstransport nicht mehr funktioniert. Somit sollte man nach einer Verletzung  schauen, dass man so schnell und gezielt wie möglichwieder in Bewegung kommt, um das Gewebe rasch wieder zu bewegen. Bevor man startet, sollte man die vaskuläre und zelluläre Entzündungsphase abwarten (minimum ersten 5 Tage). Dann beginnt die Proliferationphase – dort findet der Umbau des Gewebes statt. Die Dauer hängt von der individuellen Reaktion des Patienten ab. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist hier der Ausmass der Verletzung.

Vorteile:

  • Verbesserung Beweglichkeit nach dem Unfall
  • Wiederherstellung der Bewegungsabfloge
  • MInimierung des Verletzungsrisikos
  • Vorbeugung vor langfristigen Gelenksschäden
  • Vermeindung von Komenpsationsmuster die zu langwierigen Problemen führen können

Was kann man tun?

  • Foam Roll zur Selbstmassage – Verlauf der Lateral Line, zumindest bis zum Gesäß die Foam Roll nutzten. Wichtig ist hierbei nur zu Beginn nicht auf der Rissstelle zu rollen.
  • Experten aufsuchen wie Physiotherapeuten, die auf Sportverletzungen spezialisiert sind und auch im Leistungsdiagnostik Bereich arbeiten.