Dies ist nun die Vorsetzung meiner Tipps zu den “5 Regeln für ein immerwährendes gutes Bauchgefühl”. Dieses Mal geht es um den positiven Einfluss von fermentierten Nahrungsmitteln:

Fermentierte Speisen– non plus ultra!

Das beste Rezept für eine immerwährende gesunde Darmflora sind probiotische Produkte. Sie stärken auch in der kalten Jahreszeit das Immunsystem. Aus diesem Grund werden in asiatischen Ländern und im Osten Europas von Tradition her fast täglich 1-2 EL sauereingelegtes Gemüse als Beilage serviert. Bereits so eine kleine Portion pro Tag reicht aus, um den Organismus zu stärken. Auch bei Problemen der Gewichtsreduktion kann ein belasteter Darm eine entscheidende Rolle spielen, weil die Nahrung nicht mehr richtig verdaut werden kann durch die gebildeten Ablagerung. Damit wird oftmals der Stoffwechsel blockiert und trotz geringer Nahrungsaufnahme nimmt man einfach nicht ab. Probiotische Bakterien wie sie in fermentierten Lebensmittel vorhanden sind, helfen diese Ablagerungen abzubauen und dadurch auch den Stoffwechsel wieder anzuregen.

Zur Familie zählen rohes Sauerkraut, fermentierte Rüben, fermentierte Karotten oder Radieschen und Kimchi. Wenn man nicht an den Geschmack von fermentiertem Gemüse gewöhnt ist, kann man beispielsweise eine Avocado untermischen, um diesen zu mildern.  Am besten ist es, wenn man das fermentierte Gemüse selbst herstellt. Das ist keine Hexerei.

Hier das Basis Rezept dazu:

ZUTATEN

  • 5 kg Weisskohl oder Rotkohl
  • 100 g Salz

Zubereitung

Für die Sauerkrautherstellung ist frischer fester Weisskohl am besten geeignet. Nach dem Entfernen der äusseren Blätter (Die Blätter verwendet man für die Krautabdeckung) muss der Weisskohl fein gehobelt werden.

Jetzt wird er in einem Gefäss abwechselnd mit Kraut und Salz geschichtet. Jede Schicht des Sauerkrauts muss so lange „gestampft“ werden, bis die austretende Flüssigkeit den Weisskohl überdeckt. Dann kann die nächste Kohlschicht mit Salz aufgetragen werden.

Je nach Bedarf und Geschmack können zu jeder Schicht folgende Zutaten zum Sauerkraut gegeben werden wie z.B. Zucker, Kümmel, Wacholderbeeren, Weinblätter, Karotten, Apfelscheiben.

Nachdem der ganze Weisskohl geschichtet und gestampft ist, muss der Topf mit einem sauberen Tuch bedeckt und mit einem Gegenstand (z.B. Stein) beschwert, damit das Sauerkraut immer unter der Flüssigkeit bleibt. An einem kühlen Ort lagern. Etwa einmal pro Woche sollte das Tuch gewechselt werden. Nach ca. 4-6 Wochen ist die Gärung abgeschlossen und das Sauerkraut kann gegessen werden. Im  Kühlschrank gelagert hält es eine Ewigkeit.